Vermeidbare Niederlage

bei den Schachfreunden Haselmühl/Amberg

 

Am Sonntag, dem 23.10.2022, trat der SK 07 in der Oberpfalzliga bei den SF Haselmühl/Amberg an.

Die erste Entscheidung fiel am vierten Brett. Mannschaftsführer Josef Schlaffer gab seine Partie mit dem schwarzen Steinen gegen seinen alten Freund Daniel Ertl remis.

Am achten Brett hatte sich Oliver Nemczok gegen Gerhard Schindzielorz eigentlich eine Siegstellung erarbeitet. Er hatte einen ganzen Turm mehr auf dem Brett und hätte diesen Vorteil eigentlich sicher nach Hause bringen müssen. Ein paar unüberlegte Züge später war es jedoch der Amberger, der mit verbundenen Freibauern auf Sieg stand. Eine sehr bittere Lektion für den jungen Weidner.

Für den Ausgleich sorgte Peter Scholzuk am sechsten Brett. Er konnte im Endspiel einen Bauern verwandeln, so dass Jürgen Zeitler aufgeben musste.

Am dritten Brett konnte die Heimmannschaft dann wieder in Führung gehen. Christoph Sanner hatte seine Stellung gegen Gerhard Franz wohl überschätzt und lief in einen Konter des Routiniers.

Am siebten Brett erreichte Raimund Kampe wieder den Gleichstand. Er konnte im Endspiel einen Freibauern bilden, der zum Sieg gegen Anatoli Vinogradov ausreichte.

Am zweiten Brett kämpfte Alexander Nöckler lange für eine verlorene Sache. Der alte Routinier Heinrich Däubler hatte ihn in der Eröffnung einen Bauern abgeluchst, den er sicher verteidigte und seine Stellung ständig verbesserte. Schließlich musste sich der SK-07-Spieler in sein Schicksal fügen und die Partie aufgeben.

Die Gastgeber waren bei noch zwei laufenden Partien mit einem Punkt vorne und es lief weiterhin schlecht für den SK 07.

Am ersten Brett konnte Fide-Meister Mladen Dvornic die Verteidigung von Garald Rösch nicht überwinden und musste schließlich ins Remis einwilligen. Ebenso erging es Grigorij Moroz am fünften Brett. Auch er konnte keinen entscheidenden Vorteil erringen und remisierte gegen Steffen Baumüller.

Damit stand der 4,5 : 3,5 Sieg der Schachfreunde fest. Leider eine sehr unglückliche und vermeidbare Niederlage des SK 07.

 

Schachklub Weiden  

Start mit Remis in der Kreisliga I Nord

 

Am Sonntag, dem 16.10.2022, trat die 2. Mannschaft des SK 07 im ersten Spiel der Saison 2022/23 bei den Schachfreunden Haselmühl/Amberg II an.

Es wurde die erwartet spannende Begegnung auf Augenhöhe. Den besseren Start erwischte allerdings die Heimmannschaft.

Am vierten Brett machte Oliver Nemcsok schon in der Eröffnung mehrere ungenaue Züge und kam schnell in Nachteil. Bernhard Weiß wusste seinen Vorteil trefflich zu nutzen und zwang den Weidner nach Materialgewinn zur Aufgabe.

Zunächst konnten der SK 07 nicht ausgleichen. Am fünften Brett musste sich Stefan Dziallas gegen Nicolas Fritsch mit einem Remis begnügen und auch Martin Hladik am dritten Brett erreichte gegen Stephan Forster keinen Vorteil, so dass schließlich auch hier der Punkt geteilt wurde.

Raimund Kampe am ersten Brett schaffte dann den Ausgleich. Er gewann gegen Lukas Paßler die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) und münzte diesen Vorteil zum sicheren Sieg um.

Nun gingen die Weidner in Führung. Am zweiten Brett spielte Rainer Poß einen sehenswerten Mattangriff gegen Ewald Mayer. Einen Zug vor dem Matt stehend gab der Amberger auf.

Der SK 07 hatte damit drei Punkte und das Mannschaftsremis sicher. Es kam also auf Arthur Scheck am sechsten Brett an. Hier unterlief den Weidner aber ein spielentscheidender Fehler. Nach Figurenverlust musste er gegen Roman Kriztian die Segel streichen.

Mit dem leistungsgerechten Endstand von 3 : 3 können mussten beide Mannschaften zufrieden sein.

 

Albert-Jocham-Pokal 2022

 

Christoph Sanner gewinnt überraschend

Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Sonntag, dem 02. Oktober 2022, zum 27. Mal den Albert-Jocham-Pokal aus.

Josef Wiesend, der Vorsitzende des SK 07, konnte 15 Spieler begrüßen.

Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.

Bereits in den ersten Runden waren die Partien hart umkämpft und es gab Überraschungen:

Raimund Kampe schlug mit den schwarzen Steinen den Vorjahressieger, Josef Kanewski, und Daniel Wunderlich, einer der stärksten Spieler des SK 07, musste sich mit einem Remis gegen Stefan Dziallas begnügen. 

In der dritten Runde konnte sich Fide-Meister Mladen Dvornic nicht gegen Raimund Kampe durchsetzen. In schlechterer Stellung musste er ins Remis einwilligen.

In der vierten Runde kam es für die Titelaspiranten noch dicker. Mladen Dvornic verlor gegen Rudolf Hlavac, Josef Kanewski zog gegen Rainer Poß den Kürzeren und Daniel Wunderlich musste sich Christoph Sanner geschlagen geben. Sie hatten wirklich nicht den besten Tag erwischt.

In der fünften Runde gewannen die in der Tabelle führenden Spieler ihre Partien souverän.

Wichtige Vorentscheidungen fielen in der sechsten Runde. Christoph Sanner gewann mit schöner Angriffspartie gegen Rudolf Hlavac und konnte zu ihm nach Punkten aufschließen. Josef Kanewski schaffte es allerdings nicht, gegen Winfried Gradl zu gewinnen. Mit der Punkteteilung war seine Chance auf die Titelverteidigung dahin. Fide-Meister Mladen Dvornic blieb mit seinem Sieg gegen Josef Schaffer dagegen im Rennen.

Die siebte und letzte Runde musste nun entscheiden. Mit jeweils 4,5 Punkten spielten Christoph Sanner, Mladen Dvornic und Rudolf Hlavac gefolgt von Rainer Poß mit 4 Punkten um den Pokalsieg. So eng war der Pokal seit vielen Jahren nicht mehr umkämpft.

Im Spitzenspiel, Mladen Dvornic gegen Christoph Sanner, ging es hart zur Sache. Im Endspiel mit Zeitnot konnte sich schließlich nervenstark Christoph Sanner durchsetzen. Aufgrund der besseren Wertung hatte Christoph Sanner damit den Pokal gewonnen.

Rainer Poß verlor mit den weißen Steinen gegen Rudolf Hlavac, der sich so den zweiten Platz sicherte.

Raimund Kampe setzte sich gegen Daniel Wunderlich durch und schaffte somit auch den Sprung aufs Treppchen.

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand: 

  1. Christoph Sanner                                5,5 Punkte (Buchholzwertung 28,0)
  2. Rudolf Hlavac                                    5,5 Punkte (Buchholzwertung 26,0)
  3. Raimund Kampe                                4,5 Punkte (Buchholzwertung 29,5)
  4. Mladen Dvornic                                 4,5 Punkte (Buchholzwertung 29,0)
  5. Josef Kanewski                                  4,5 Punkte (Buchholzwertung 24,5)
  6. Winfried Gradl                                   4,0 Punkte (Buchholzwertung 29,5)
  7. Rainer Poß                                          4,0 Punkte (Buchholzwertung 28,5)
  8. Stefan Dziallas                                   4,0 Punkte (Buchholzwertung 19,5)
  9. Josef Schlaffer                                    3,5 Punkte (Buchholzwertung 26,0)
  10. Daniel Wunderlich                              3,5 Punkte (Buchholzwertung 28,0)
  11. Karina Hofmann                                 3,5 Punkte (Buchholzwertung 18,0)                            

vor den weiteren Spielern des Vereins.

Die Jugendwertung gewann wie im letzten Jahr Omar Mammadrahimli.

Der Vereinsvorsitzende bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent. Allen Spielern sprach er für den fairen und spannenden Turnierverlauf Dank und Anerkennung aus.

Anschließend überreichte er den Albert-Jocham-Pokal 2022 an Christoph Sanner. Die übrigen Teilnehmer erhielten Sachpreise.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.

 

Schachklub Weiden  

Gelungener Auftakt in die Saison 2022/23

 

Oberpfalzliga

Am Sonntag, dem 09.10.2022, traf der SK 07 im ersten Spiel der Saison 2022/23 daheim auf den TSV Kareth-Lappersdorf II.

Zunächst ließen es beide Mannschaften ruhig angehen. So war es nicht verwunderlich, dass Peter Scholzuk und Heinrich Boldt ihre gleichstehende Partie mit einem Remis beendeten.

Christoph Sanner, am fünften Brett, war es dann, der den SK Weiden 07 in Führung brachte. Er überraschte Philipp Großmann schon in der Eröffnung mit Springereinschlag und damit Bauerngewinn auf dem Feld d 2. Der Springer war wegen Damenverlustes tabu. Seinen Vorteil baute er kontinuierlich aus und gewann sicher.

Auch am siebten Brett neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Weidner. Grigorij Moroz hatte gegen Valentin Schuler Bauern gewonnen, die er zum ganzen Punkt ummünzen konnte.

Am vierten Brett hatte es Rudolf Hlavac mit Dr. Christian Strobel zu tun. Der Weidner führte ein schwieriges Endspiel herbei, seine Dame hatte es mit den beiden Türmen des Karethers nicht leicht. Ein entfernter Freibauer entschied letztlich das Spiel für die Heimmannschaft.

Am zweiten Brett kämpften Daniel Wunderlich und Dominik Kaiser verbissen. Keiner der Kontrahenten konnte jedoch einen Vorteil erringen, so dass die Punkteteilung unausweichlich war. Damit hatte der SK 07 bereits vier Punkte erreicht und das Mannschaftsremis war sicher.

Für den Sieg sorgte Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett. Er musste gegen Thomas Klimpel zwar ums Remis kämpfen, führte jedoch mit Materialabtausch eine theoretische Remisstellung herbei.

Etwas Glück hatte Mannschaftsführer Josef Schlaffer am sechsten Brett. Er war gegen Leonard Klausmann eigentlich in eine schlechte Stellung geraten und hätte bei bestem Spiel des Lappersdorfers wohl aufgeben müssen. Aber sein Gegner nutzte diese Chance nicht. Nach ein paar schwächeren Zügen war schließlich der Weidner der Glücklichere. Im Bauernendspiel holte er den vollen Punkt.

Die letzte noch laufende Partie am dritten Brett zwischen Alexander Nöckler und Peter Kappl gestaltete sich schwierig. Nöckler hatte zwar die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) gewonnen, Peter Kappl verteidigte sich aber geschickt und zäh. Schließlich konnte der Weidner nach überlegten lavieren den Springer mit Bauerngewinn tauschen wonach Kappl bald die Segel streichen musste.

Der SK Weiden 07 gewann damit mit 6,5 zu 1,5 Punkten. Besonders erfreulich, kein Spieler musste seine Partie verloren geben. Die fünf Siege und drei Remis sprechen für sich.

Schachklub Weiden  

Ohne Chance in Mintraching

 

Oberpfalzliga

Am Sonntag, dem 26.05.2022, trat der SK 07 zum letzten Spiel der Saison 2021/22 beim FC Mintraching an. Die Mannschaften nahmen das Spiel nicht mehr allzu ernst, die Saison war  gelaufen, der Klassenerhalt für beide gesichert. So kam es, dass jede Mannschaft nur mit sechs Spielern startete. Im Gegensatz zu Weiden konnte der FC jedoch auf seine Spitzenspieler zurückgreifen, diese waren beim SK 07 entweder erkrankt oder verhindert.

Das Spiel begann für den SK 07 überraschend gut. Am fünften Brett erreichte Rainer Poß gegen Jan Heipeck bald eine Gewinnstellung und brauchte die Gäste in Führung.

Für den Ausgleich sorgte aber Lennart Uphoff am ersten Brett. Der Spitzenspieler der Heimmannschaft ließ Alexander Nöckler nicht den Hauch eine Chance und gewann sicher.

Für die erneute Weidner Führung sorgte dann Oliver Nemcsok am sechsten Brett. Er spielte gegen Marco Horeth eine sehr schöne Partie die er mit toller Abschlusskombination und Figurengewinn körnte.

Danach hatten die Weidner  ihr Pulver verschossen.

Am dritten Brett musste zunächst Raimund Kampe gegen Martin Kestler die Segel streichen. Am vierten Brett kam dann auch Grigorij Moroz in Schwierigkeiten und überließ Markus Kraus den vollen Punkt.

Am Zweiten Brett schaffte Christoph Sanner, der den erkrankten Spielführer Josef Schlaffer vertreten musste, es nicht seine Stellung gegen den starken Alois Achhammer im Gleichgewicht zu halten.

Der Mannschaftskampf ging deshalb verdient mit 4:2 an die Gastgeber. Der SK 07 kann nur hoffen, dass die nächste Saison besser laufen wird.