SK Weiden 07 glückt der Saisonauftakt

 

Am Sonntag, dem 11.10.2026, reiste der SK Weiden 07 zum Beginn der Oberpfalzliga nach Burglengenfeld. Die Startnummernvergabe hatte dafür gesorgt, dass im ersten Saisonspiel die gleichen Gegner wie in der letzten Saison aufeinander trafen. Nur, dass diesmal die Weidner beim ASV antreten mussten. Der SK 07 hatte mit dem ASV noch eine Rechnung offen, hatte dieser doch im letzten Jahr mit 3:5 die Punkte aus Weiden entführt.  

Den besseren Start erwischten auch diesmal die Burglengenfelder. Am vierten Brett geriet Rudolf Hlavac gegen Joachim Kugelmann bald in eine schwierige Stellung, übersah eine Abwicklung und musste nach Materialverlust aufgeben.

Am dritten Brett sorgte Christoph Sanner dann für den Ausgleich. Er spielte gegen Reinhard Koller eine solide Partie und gewann mit einem taktischen Streich entscheidend Material und Partie.

Für die Führung resultierte aus dem Sieg von Mannschaftsführer Josef Schlaffer gegen Carl-Philipp Karner am sechsten Brett. Der SK-Spieler hatte zunächst Probleme. Für eine Figur hatte er lediglich zwei Bauern und war leicht im Nachteil. Der ASV-Spieler übersah im weiteren Verlauf jedoch die Schwäche seiner Grundreihe und musste die Segel streichen.

Der Mannschaftskampf blieb jedoch spannend. Am achten Brett kam Kilian Janker gegen Bernhard Lex in Verlegenheit. Er musste zunächst die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) geben und als er vor der Wahl stand seine Dame gegen einen Turm opfern zu müssen gab er auf. Damit stand es 2:2.

Jetzt kam aber die stärkste Phase des SK 07.  Am ersten Brett hatte IM Mladen Dvornic seien starken Gegner Marek Pokrupa so eingeengt, dass sich dieser zu einem Figurenopfer entschloss. Der Weidner hatte jedoch alles im Griff, wehrte den Verzweiflungsangriff ab und verwertete seinen Vorteil sicher zum 2:3 für die Gäste.

Am fünften Brett hatte es Dr. Martin Hofmann mit Felix Kalley zu tun. Der ASV-Spieler machte es den Weidner schwer und erreichte ein Endspiel mit einem Mehrbauern. Dr. Hofmann verteidigte sich aber geschickt und erzwang ein Remis durch Zugwiederholung.

Am zweiten Brett glückte Mark Lorenz gegen Sebastian Bösl im Anschluss der Siegpunkt. Im ruhigen für ihn typischen Spielverlauf hatte Mark Lorenz kleine Vorteile angehäuft und im Mittelspiel schließlich Bauern gewonnen. Dieser Vorteil war so entscheidend, dass dem ASV-Spieler auch die ungleichen Läufer, auf die er sich anscheinend verlassen hatte, nicht mehr helfen konnten. Mit 4,5 : 2,5 war damit der Mannschaftssieg sicher.

In der letzten noch laufenden Partie am siebten Brett spielte Florian Maier gegen den starken ASV-Spieler Karsten Bussmer. Der Weidner spielte sehr solide, und konnte schließlich in ein günstiges Endspiel mit eigener Dame gegen Turm und Läufer einlenken. Als der starke Freibauer des Weidners schließlich noch eine Figur des Gegners kostete gab dieser auf.

Mit 5,5 : 2,5 entführte diesmal der SK 07 die Punkte aus Burglengenfeld und darf sich über den gelungenen Saisonauftakt freuen.

 

Albert-Jocham-Pokal 2026

Mark Lorenz verteidigt den Titel

Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Sonntag, dem 20. September 2026, zum 31. Mal den Albert-Jocham-Pokal aus. Die Turnierleitung konnte diesmal zwölf Spieler begrüßen.

Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der 2. Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.

Die erste Runde brachte keine Überraschungen, die nominal besseren Spieler setzten sich durch.

In der zweiten Runde gewann Mark Lorenz gegen Winfried Gradl und Christoph Sanner setzte sich gegen Rudolf Hlavac durch.

In der dritten Runde trafen die beiden führenden Mark Lorenz und Christoph Sanner aufeinander. Mark Lorenz hatte das bessere Ende für sich und übernahm die alleinige Führung. Winfried Gradl und Florian Maier spielten gegen Stefan Dziallas und Rainer Poß jeweils Remis.

Mark Lorenz hatte es in der vierten Runde schwer. Rudolf Hlavac hatte gegen ihn ein vorteilhaftes Endspiel erreicht, das er aber knapp durch Zeitüberschreitung (zwei Sekunden) verlor. Winfried Gardl und Christoph Sanner konnten sich gegen Josef Schlaffer und Florian Maier durchsetzen.

Damit war der Pokalkampf in der fünften Runde immer noch spannend. Mark Lorenz hatte nur einen Punkt Vorsprung vor Christoph Sanner. Beide konnten ihre Partien gegen Winfried Gradl und Rudolf Hlavac gewinnen, so dass der Abstand gleich blieb.

In der sechsten Runde trafen Mark Lorenz auf Josef Schlaffer und Christoph Sanner auf Winfried Gradl und damit auf ihre stärksten Verfolger. Mark Lorenz und Christoph Sanner gewannen ihre Partien sicher. Überraschend schaffte Neuzugang Gabriel Mandak gegen Florian Maier ein Remis.

Die siebte und letzte Runde musste entscheiden. Mark Lorenz konnte Stefan Dziallas bezwingen und hatte damit den Turniersieg sicher. Auch Christoph Sanner ließ nichts mehr anbrennen. Der sichere Sieg gegen Rainer Poß bedeutete für ihn zweiter Platz. Florian Maier bezwang Rudolf Hlavac und erreichte damit wieder die Spitzengruppe. Den dritten Platz gab jedoch Winfried Gradl mit einem sicheren Sieg gegen Aaron Sanner nicht mehr aus der Hand. Mit seinem Sieg gegen Herbert Brieger erreichte Gabriel Mandak ein seinem ersten Turnier vier Punkte und damit den sechsten Platz. 

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand:

  Name Punkte Buchholz
1. Mark Lorenz 7,0  
2. Christoph Sanner 6,0  
3. Winfried Gradl 4,0 26
4. Florian Maier 4,0 24,5
5. Josef Schlaffer 4,0 23
6. Gabriel Mandak 4,0 21
7. Rudolf Hlavac 3,5 28
8. Stefan Dziallas 3,5 27

vor den weiteren Spielern des Vereins.

Der Verein bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent. Allen Spielern sprach die Turnierleitung für den fairen und spannenden Turnierverlauf Dank und Anerkennung aus.

Anschließend erhielt Mark Lorenz den Albert-Jocham-Pokal 2026.

Die übrigen Teilnehmer bekamen Sachpreise. Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.

                              

 

 

SK Weiden 07 II unterliegt dem SK Schwandorf III

 

Am Sonntag, dem 26.04.2026, empfing die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord die dritte Mannschaft des SK Schwandorf. Aufgrund von Ausfällen in der ersten Mannschaft konnte die zweite nicht in bester Besetzung antreten und begann deshalb vorsichtig.

Am dritten Brett gab Stefan Dziallas gegen Ernst Dotzauer seine gleiche Stellung bald remis.

Am vierten Brett spielte Hartmut Gabriel gegen Viktor Chernikov. Ergebnis 0:1, die Gäste gingen in Führung.

Am sechsten Brett spielte der Jugendliche Oskar Schieder bei seinem ersten Einsatz gegen Sebastian Knobel eigentlich eine gute Partie. Nach Figurengewinn stand er sogar deutlich besser. Aber die mangelnde Erfahrung sollte den Ausschlag geben. Er spielte in der guten Stellung viel zu schnell und verlor völlig unnötig.

Als dann auch noch Peter Scholzuk am ersten Brett seine Stellung gegen Guido Wagner remis geben musste, hatten die Gäste bereits drei Punkte und damit das Mannschaftsremis sicher.

Die Entscheidung für Schwandorf fiel dann am fünften Brett. Amin Chebil geriet nach Materialverlust gegen Dominik Helbig in eine ausweglose Lage und musste aufgeben.

Am zweiten Brett gab deshalb Martin Hladik seine etwas besser stehende Stellung gegen Bernd Eichinger remis.

Die Gäste gewannen damit deutlich mit 4,5 : 1,5 Punkten.

Bei noch einer ausstehenden Partie gegen die 2. Mannschaft des SV Oberviechtach hat die 2. des SK 07 trotzdem den Klassenerhalt schon gesichert.

 

SK Weiden 07 II - Remis am letzten Spieltag

 

Am Sonntag, dem 31.05.2026, reiste die 2. Mannschaft des SK 07 in der Kreisliga I Nord am vorgezogenen letzten Spieltag zum SV Oberviechtach II.  Beide Mannschaften waren im gesicherten Mittelfeld und hatten weder zu verlieren noch zu gewinnen. Trotzdem entwickelte sich ein spannender Wettkampf.

Den besseren Start erwischte der SK 07. Am zweiten Brett gelang Rainer Poß gegen Peter Bauer ein Doppelangriff mit der Dame, der den Oberviechtacher eine Figur kostete. Die Partie war damit entschieden.

Auch am fünften Brett lief es gut für den SK. Amin Chebil gewann geben Niklas Stigler wichtige Bauern und stand bald so überlegen, dass der SV-Spieler aufgab. Der SK 07 führte mit 2 : 0.

Auch Martin Hladik hatte am ersten Brett gegen Manuel Fröhlich eine gute Stellung mit Qualitätsvorsprung erreicht. Doch hier wendete sich überraschend das Blatt. Der Weidner übersah einen verborgenen Mattangriff und musste die Segel streichen.

Die nächsten beiden Partien an den Brettern drei und sechs sahen keinen Sieger. Stefan Dziallas konnte an Brett drei seine Stellung sicher gegen Dr. Maria Zinkl verteidigen und am sechsten gab Oskar Schieder nach Damentausch seine etwas bessere Stellung gegen Josef Zwack ebenfalls remis.

Der SK 07 hatte damit 3 Punkte erreicht und das Mannschaftsremis sicher.

Die Entscheidung musste damit am vierten Brett fallen. Hier hatte es Arthur Scheck mit Walter Voit zu tun. Der Weidner kam in Endspiel deutlich ins Hintertreffen, Routinier Voit konnte seine Bauernmehrheit sicher verwerten, sodass mit 3:3 die Punkte geteilt wurden.

Für den SK 07 endete die Saison damit mit 8:12 Punkten bei 30 : 30 Brettpunkten auf dem vierten Platz.

SK 07 holt in Oberviechtach Remis zum Klassenerhalt

 

Am Sonntag, dem 26.04.2026, reiste die 1. Mannschaft des SK Weiden 07 zum letzten Saisonspiel in der Oberpfalzliga nach Oberviechtach. Die Weidner mussten auf mehrere Stammspieler verzichten, wollten aber trotzdem nicht deutlich verlieren, um den Klassenerhalt zu sichern.

Die erste Entscheidung am zweiten Brett fiel sehr schnell. Dr. Martin Hofmann hatte gegen Wolfgang Zinkl vorsichtig eröffnet und bei gleicher Stellung einigten sich die Spieler bald auf ein Remis.

Am dritten Brett tat sich Mannschaftsführer Josef Schlaffer gegen Peter Saller sehr schwer. Er war zu ungeduldig und verlor im Mittelspiel den Faden. Nach Bauernverlust war seine Stellung nicht mehr zu halten. Der SV ging in Führung.

Für den Ausgleich sorgte Florian Maier, der eine hervorragende Saison spielt, am sechsten Brett. Sein Gegner, Markus Lang, startete sehr riskant einen Angriff. Florian konnte diesen jedoch geschickt abwehren und gewann im Anschluss eine Figur und damit auch die Partie.

Aber schon bald gingen die Oberviechtacher erneut in Führung. Raimund Kampe kam am vierten Brett gegen Andreas Kühner unter Druck, verlor einen Bauern, den der SV-Spieler sicher zum Gewinn führte.

Grigorij Moroz revanchierte sich jedoch bald. Auch er hatte am fünften gegen Johannes Baumer nur einen Bauern mehr, zeigte aber auch, dass dieser kleine Vorteil im Schach oft zum Sieg reicht.  Nach fünf Partien stand es damit 2,5 : 2,5.

Mark Lorenz hatte es am ersten Brett mit Dr. Andreas Zinkl zu tun. Dr. Zinkl griff  zu einem Figurenopfer, das zu einer äußerst spannenden und dynamischen Partie und guten Chancen für ihn führte. Der Weidner Spitzenspieler umschiffte jedoch die gefährlichen Klippen und holte schließlich den ganzen Punkt.

Beim Stande von 3,5 zu 2,5 für den SK 07 holte schließlich Kilian Janker, bei seinen ersten Einsatz in der ersten, am achten Brett gegen Manuel Fröhlich ein verdientes Remis heraus. Damit hatte der SK 07 vier Punkte erreicht und das Saisonziel, Klassenerhalt, erreicht.

Die letzte noch laufende Partie ging an den SV Oberviechtach. Kurt Vogel musste nach Materialverlust am siebten Brett gegen Johannes Hilburger die Segel streichen.

Der SK 07 landete mit dem 4:4 auf sieben Platz der Tabelle. Dem SV Oberviechtach reichte das Unentschieden leider nicht zum Klassenerhalt, er wird in der nächsten Saison in der Bezirksliga antreten müssen.