Schachklub Weiden

mit viel Pech im Abstiegskampf

 

Am Sonntag, dem 15.04.2018, reiste der SK Weiden 07 in der Regionalliga Nordost zum SC Erlangen 2. Die Weidner rechneten sich gegen die Spitzenmannschaft aus Erlangen nicht viel aus, glaubten sich aber bezüglich des Abstieg schon auf der sicheren Seite. Hatte man doch einen achten Platz erreicht und den TSV Kareth-Lappersdorf 2 und den SK Nürnberg 1 hinter sich gelassen.

Die erste Entscheidung fiel am sechsten Brett. Johann Schmidt war gegen Daniel Diller in eine schwierige Lage geraten. Der Erlanger konnte seinen Springer in die Königsstellung hineinopfern. Der Weidner gab kurz vor dem Matt stehend auf.

Am ersten Brett spielte der Weidner Fide-Meister Mladen Dvornic gegen die „Sizilianische Verteidigung“ von Dustin Bachstein eine sehr starke Partie. Nach einer unklaren Abwicklung blieben jedoch Läufer mit unterschiedlichen Farben auf dem Brett. Das Remis war unausweichlich.

Am siebten Brett verlor Raimund Kampe Material. Für einen Turm musste er seinen Gegner  das Läuferpaar überlassen. Florian Dürr bewies, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte, das Läuferpaar gewann sicher.

Auch am achten Brett lief es schlecht. Hier war Andreas Kaltschmidt gegen Andreas Götz in eine passive Stellung gekommen und konnte die Partie trotz langem Kampf nicht retten.

Rudolf Hlavac erreichte mit den schwarzen Steinen gegen Thomas Walter eine gleiche Stellung. In Zeitnot unterliefen ihn aber ein paar ungenaue Züge, so dass auch er schließlich seine Partie verlor. Nach fünf entschiedenen Partien waren die Erlanger damit schon durch. Bei 4,5 Punkten war ihnen der Mannschaftsieg nicht mehr zu nehmen.

Am dritten Brett hatte Alexander Nöckler hatte gegen den starken Benedikt Nehls eine gute Stellung erreicht. Doch auch hier entschied die Zeitnot. Nach einigen schwachen Zügen fand sich der Weidner in einem Mattangriff wieder und musste die Segel streichen.

In den letzten beiden noch laufenden Partien konnte der SK 07 noch für eine Ergebnisverbesserung sorgen. Am vierten Brett hatte es Grigorij Moroz mit Michael Willim zu tun und erreichte eine sichere Punkteteilung.

Für den einzigen Weidner Sieg sorgte Mannschaftsführer Josef Schlaffer. Nach lebhaften Spielverlauf behielt er schließlich gegen Thomas Lüßmann am fünften Brett die Oberhand.

Wie erwartet, verlor der SK 07 beim Favoriten damit klar mit 6:2.

Leider verlief die letzte Runde in der Landesliga Nord nicht im Sinne der Weidner. Überraschend konnte sich der TSV Bindlach Aktionär 2 vor dem Abstieg retten. Damit steigen aus der Landesliga Nord zwei Vereine, der SK Zirndorf und SC Forchheim 2 in die Regionalliga Nordost ab. Das bedeutet, dass der SK 07 nach nur einem Jahr wieder den Weg in die Oberpfalzliga antreten muss.

 

Bezirksliga Nord:

Zweite Mannschaft ohne Chance bei SC Erbendorf

Der SC Erbendorf zeigte sich der zweiten Mannschaft des SK 07 klar überlegen und gewann ihr Heimspiel verdient mit 6 zu 2.

Der SK 07 konnte das achte Brett nicht besetzten und überließ der Heimmannschaft diese Punkte kampflos.

Am fünften Brett geriet Herbert Brieger gegen Matthias Schiml in einen Königsangriff und musste aufgeben.

Das gleiche passierte Marcel Hunsperger am siebten Brett. Stefan Schramm führte seinen Königsangriff souverän und gewann sicher.

Am vierten Brett konnte Eduard Lotter gegen Michael Weiß danach ein Remis erzielen, aber die Heimmannschaft blieb am Drücker.

Mannschaftsführer Rainer Poß büßte am zweiten Brett gegen Daniel Kamm ein paar Bauern ein und verlor ebenfalls.

Am ersten Brett gaben Ernst Fischer und Wolfgang Hoffmann ihre ausgeglichene Stellung Remis.

Am sechsten Brett verlor Johannes Denz gegen Dr. Lorenz Weinberger eine Figur und damit auch die Partie.

Für den einzigen Sieg des SK 07 sorgte dann Kurt Vogel am dritten Brett. Er hatte einige Bauern von Franz Weiß gewonnen und verwertete seinen Vorteil sicher.

Nach dieser weiteren Niederlage steht der Abstieg der 2. Mannschaft fest. Sie muss in der nächsten Saison in der Kreisliga I Nord antreten.

Schachklub Weiden

Unglückliche Niederlage bei der SG Büchenbach/Roth

 

Am Sonntag, dem 18.03.2018, reiste der SK Weiden 07 in der Regionalliga Nordost zur Spielgemeinschaft (SG) Büchenbach/Roth. Die Weidner wollten im vorletzten Mannschafts-kampf der Saison gegen die in der Tabellenmitte angesiedelten Franken nochmals punkten und reisten mit einer starken Mannschaft an.

Die erste Entscheidung fiel am zweiten Brett. Rudolf Hlavac erreichte mit den schwarzen Steinen gegen Michael Braun bei gleicher Stellung ein schnelles und sicheres Remis.

Danach ging der SK 07 in Führung. Am ersten Brett spielte der Weidner Fide-Meister Mladen Dvornic gegen die „Französische Verteidigung“ von Thomas Egger eine sehr starke Partie. Nach Materialgewinn verwertete er seinen Vorteil auf sehenswerte Weise.

Die Heimmannschaft schaffte aber umgehend den Ausgleich. Am achten Brett übersah Raimund Kampe ein Zwischenschach von Michael Ludwig und verlor Material und Partie.

Der Mannschaftskampf blieb spannend, konnte doch der SK 07 wieder die Führung übernehmen. Am sechsten Brett gelang Dr. Martin Hofmann im Mittelspiel ein taktischer Schlag gegen Gunter Muskat, der ihm den Sieg einbrachte.

Aber auch die SG Büchenbach/Roth ließ nicht locker. Am fünften Brett musste Mannschaftsführer Josef Schlaffer den Ausgleich zulassen. Daniel Häckler hatte die Dame des Weidners in eine Falle gelockt, die Befreiung kostete einen Springer und damit die Partie. Es stand 2,5 zu 2,5.

Am siebten Brett hatte Martin Angerer mit den weißen Steinen gegen Dr. Robert Braun eine gute Stellung erreicht. Er hatte gegen die „Sizilianische Verteidigung“ des Büchenbachers im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und durchaus eine Siegchance. Dr. Braun konnte im Endspiel jedoch eine Blockadestellung mit Springer und Läufer errichten, die einen Gewinn unmöglich machte, der Punkt wurde geteilt.

Auch am dritten Brett gab es keinen Sieger. Alexander Nöckler hatte gegen den starken Markus Hofer zwar eine gute Stellung erreicht, das Risiko auf Sieg zu spielen schien ihm aber zu hoch. Er bot Remis an, das Markus Hofer gerne akzeptierte.

Beim Stande von 3,5 zu 3,5 musste damit die letzte noch laufende Partie entscheiden. Am vierten Brett hatte es Grigorij Moroz mit Dominic Bader zu tun und es sah alles nach einer Punkteteilung aus, die das Mannschaftsremis gesichert hätte. Aber es sollte nicht sein. Den SK-Spieler unterlief in Zeitnot der entscheidende Fehler, er verlor zwei Bauern und die Partie.

Nach dieser unglücklichen 4,5 : 3,5 Niederlage ist der 7. Tabellenplatz für die Weidner nicht mehr erreichbar. Der SK 07 muss somit hoffen, dass nicht drei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen.  

  

Bezirksliga Nord:

Zweite Mannschaft verliert auch in Windischeschenbach

Die zweite Mannschaft SC Windischeschenbach II zeigte sich der zweiten Mannschaft des SK 07 klar überlegen und gewann ihr Heimspiel verdient mit 5,5 zu 2,5.

Die erste Entscheidung fiel im Spiel der beiden Jüngsten am achten Brett. Milo Müller gewann hier gegen Johannes Denz mit einer Bauerngabel Figur und Partie.

Am sechsten Brett konnte Eduard Lotter gegen Stanislav Schubert danach ein Remis erzielen, aber die Heimmannschaft blieb am Drücker.

Am vierten Brett verlor Karina Hofmann gegen Michael Betz Bauern und gleich danach die Partie. Das gleiche passierte Ernst Fischer am ersten Brett. Bedrich Prochazka gewann im Spitzenspiel einen wichtigen Bauern und damit die Partie.

Nachdem Arthur Scheck am sechsten Brett gegen Mark Philipp ein nicht korrektes Figurenopfer versucht hatte, das zum Spielverlust führte, war die Entscheidung im Mannschaftskampf bereits gefallen. Die Heimmannschaft hatte 4,5 Punkte erreicht und es kam noch schlimmer.

Am dritten Brett verlor Andreas Kaltschmidt gegen Stefan Simmerl im Endspiel entscheidende Bauern und musste die Segel streichen.

Beim Stande von 5,5 zu 0,5 sah es nach einem Debakel für den SK 07 aus. Doch die verbleibenden Partien konnten der SK 07 gewinnen.

Am fünften Brett gewann Kurt Vogel im Endspiel gegen Daniel Bär und am zweiten Brett hatte Mannschaftsführer Rainer Poß gegen Miroslav Steimar eine Gewinnstellung erreicht. Der Windischeschenbacher überschritt in aussichtsloser Lage die Zeit.

Die zweite Mannschaft des SK 07 ist damit weiterhin ohne Sieg und wird - nach zwei Jahren Bezirksliga - voraussichtlich wieder in der Kreisliga I antreten müssen.

   

 

Schachklub Weiden

ohne Chancen bei den Tabellenführern

 

Am Sonntag, dem 04.02.2018, hatte der SK Weiden 07 in der Regionalliga Nordost eine schwere Aufgabe. Er musste beim Tabellenführer, dem SK Schwandorf antreten und dabei, wegen Erkrankung,  auch noch auf einen wichtige Stammspieler verzichten.

Der Auftakt für die, ohne große Ambitionen angetretenen Weidner, war allerdings vielversprechend. Am zweiten Brett erkämpfte sich Alexander Nöckler gegen den starken Fide-Meister Pavel Votruba eine vorteilhafte Stellung, so dass er ein Remisangebot des Meisters bekam, das er nach kurzer Beratung mit dem Mannschaftsführer annahm.

An den hinteren Brettern brachen dann aber die Weidner Verteidigungslinien. An Brett sechs musste sich Christoph Sanner gegen einen starken Freibauern von Martin Rieger verteidigen, was nicht lange gut ging.

In gleicher Lage befand sich Raimund Kampe am achten Brett. Hier hatte Günter Jehl starken Angriff mit einem Freibauern, den er sicher zum vollen Punkt führte.

Der SK Schwandorf hatte damit bereits zwei volle Punkte Vorsprung.

Auch Mannschaftsführer Josef Schlaffer am fünften Brett hatte einen schweren Stand. Johannes Paar zeigte, dass er jederzeit Herr auf dem Brett war und gewann im Endspiel sicher.

Am vierten Brett verteidigte sich Gerd Birner gegen Jürgen Lautner verbissen und rang den starken Schwandorfer ein Remis ab. Damit hatte aber die Heimmannschaft bereits vier Punkte erreicht und die Punkteteilung im Mannschaftskampf sicher.

Für den endgültigen Sieg sorgte Petr Zvara am ersten Brett. Er reichte gegen den Weidner Fide-Meister Mladen Dvornic ein Remis durch Dauerschach, das der Weidner nicht verhindern konnte.  

In der Partie am dritten Brett erzielte Grigorij Moroz gegen Stefan Stöckl einen Achtungserfolg. Er gewann die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur). Der Schwandorfer verteidigte sich aber geschickt und zäh. Er konnte mit seinem Springer eine Festung aufbauen, die schließlich zum Unentschieden ausreichte.

Der Endstand von 6:2 für die Heimmannschaft resultiert aus der Niederlage vom Johann Schmidt am siebenten Brett. Ihn quälte Werner Mühling mit einem Mehrbauern im Turmendspiel, den er schließlich zur Dame führen konnte.

Der souveräne Tabellenführer gewann damit erwartet klar. Die Punkte zum Klassenerhalt wir sich der SK Weiden 07 bei den schwächeren Mannschaften holen müssen.

 

Bezirksliga Nord

Wie in der Regionalliga Nordost die erste Mannschaft, trat die zweite Mannschaft des SK 07 ebenfalls ersatzgeschwächt bei Tabellenführer der Bezirksliga Nord, dem SC Furth im Wald, an.

Auch hier gelang der Auftakt. Am ersten Brett erreichte Mannschaftsführer Rainer Poß gegen Maximilian Riedl ein überraschendes Remis.

Auch am fünften Brett schaffte es Stefan Dziallas seine Stellung gegen Peter Mühlbauer im Gleichgewicht zu halten und wurde mit der Punkteteilung belohnt.

Dann gerieten der SK 07 aber in Nachteil. Am siebten Brett verlor Helmut Kastenmeier sein Bauernendspiel gegen Max Glaser. Der SC Furth ging erstmals in Führung.

Am vierten Brett erzielte Kurt Vogel gegen Stefan Rädlinger einen Achtungserfolg. Es gelang ihn die Partie gegen den starken Further ausgeglichen zu gestalten und ein Remis zu sichern.

Leider verlor gleich danach am zweiten Brett Andreas Kaltschmidt. Ferdinand Mauerer hatte gegen ihn die Qualität gewonnen und verwertete seinen Materialvorteil sicher.

Die Gastgeber waren schon jetzt mit zwei vollen Punkten vorne.

Am dritten Brett war auch Karina Hofmann gegen Helmut Rohrmüller in Nachteil geraten. Die Weidnerin zeigte jedoch kämpferische Qualitäten. Im schwierigen Endspiel machte sich den gegnerischen Vorteil wett und verdiente sich den halben Punkt.

Der SC Furth hatte damit das Mannschaftsremis sicher, aber auf den beiden noch offenen Brettern sechs und acht zeichneten sich Niederlagen für den SK 07 ab.

Schließlich musste Artur Scheck gegen Franz Staffler auch die Waffen streichen. Erfreulich war hingegen, dass der Jugendliche Johannes Denz am achten Brett gegen Ralf Krämer ein Remis erspielen konnte. Der Endstand lautete 5,5 : 2,5 für die Further.

Der Absteiger aus der Oberpfalzliga blieb damit auch im sechsten Spiel ohne Punktverlust und führt mit 12:0 Punkten bei 39 : 9 Brettpunkten die Tabelle souverän an.   

 

 

Schachklub Weiden mit wichtigem Sieg

 

Am Sonntag, dem 25.02.2018, hatte der SK Weiden 07 in der Regionalliga Nordost ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel. Mit dem TSV Kareth-Lappersdorf 2 trat ein direkter Konkurrent um den Abstieg in Weiden an. Der SK 07 musste gewinnen um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben und spielte in bestmöglicher Aufstellung.

Die erste entschiedene Partie sah keinen Sieger. Am achten Brett gaben Dr. Martin Hofmann und Jürgen Seidl ihre gleiche Stellung remis.

Danach gelang dem SK 07 die Führung. Am Brett sieben gewann Christoph Sanner im Mittelspiel eine Figur von Matthias Melchner. Als er im Endspiel seinen Vorteil in einen ganzen Turm ummünzte gab der Karether auf.

Die Weidner blieben in der Erfolgsspur. Am vierten Brett gewann Grigorij Moroz die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) und konnte anschließend noch ein paar Bauern einsacken. Jürgen Rohrwild gab daraufhin seine Stellung verloren. Der SK 07 führte mit zwei Punkten Vorsprung.

Auch am dritten Brett hatte sich Alexander Nöckler eine vorteilhafte Stellung erkämpft und im Mittelspiel eine Figur von Peter Kappl gewonnen. Der Weidner hatte jedoch die Gegenchancen des Gästespielers unterschätzt und geriet in einem Mattangriff. Die Gäste kamen noch einmal heran.

Am fünften Brett gelang es aber Gerd Birner den alten Abstand wieder herzustellen. In einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern (Remisgefahr) gelang es ihm einige Bauern von Raphael Landstorfer zu gewinnen, worauf dieser die Segel strich.

Der Siegtreffer gelang Mannschaftsführer Josef Schlaffer am sechsten Brett. Er hatte den starken Josef Zauner mit Abzugsangriff eine ganze Figur abgenommen und verwertete diesen Vorteil gekonnt zum 4,5 : 1,5.

Da der Mannschaftssieg im Trockenen war, konnte den SK 07 auch die Niederlage von Rudolf Hlavac am zweiten Brett nicht mehr schocken. In einer eigentlich gleichwertigen Stellung gelang es Dominik Kaiser mit seinen Schwerfiguren in die Stellung des Weidners einzudringen. Dieser musste nach unvermeidbaren Damenverlust aufgeben.

Für den Endstand von 5,5 : 2,5 sorgte der Weidner Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett. In einer „Sizilianischen Verteidigung“ gelang es ihm im Endspiel gegen Edi Obermeier einen Freibauern zu bilden, den er im Damenendspiel technisch sicher verwertete.

Mit diesem wichtigen Sieg darf sich SK 07 wieder Hoffnung auf den Erhalt der Regionalliga machen.   

 

Bezirksliga Nord: Zweite Mannschaft weiterhin ohne Sieg

Die zweite des SK 07 hatte ebenfalls ein Heimspiel und dabei die starke zweite Mannschaft des SK Schwandorf zu Gast.

Hier misslang der Auftakt erst einmal gründlich. Am dritten Brett geriet Mannschaftsführer Rainer Poß mit seinem Turm in eine tödliche Fesselung. Daniel Scharf ließ nach dem Materialgewinn nichts mehr anbrennen und gewann sicher.

Danach konnte die Heimmannschaft den Mannschaftskampf lange Zeit offen halten.

An den Brettern vier (Andreas Kaltschmidt - Oliver Schmidt), zwei (Raimund Kampe – Guido Wagner), eins (Ernst Fischer - Ernst Dotzauer) und sieben (Eduard Lotter – Laura-Maria Baumgärtel) endeten die Partien mit gerechter Teilung der Punkte.

Am Brett acht gelang Johannes Denz gegen Bernd Eichinger anschließend sogar der Ausgleich. Der Jugendliche holte gegen den erfahrenen Schwandorfer mit einem Bauerndurchbruch seinen ersten vollen Punkt in der Bezirksliga.

Am fünften Brett zeigte Karina Hofmann wieder einmal ihre kämpferischen Qualitäten. Gegen den starken Maximilian Stöckl erreichte sie eine sichere Punkteteilung.

Beim Stande von 3,5 zu 3,5 musste damit die letzte noch laufende Partie am sechsten Brett entscheiden.

Hier hatte es  Kurt Vogel mit Eric Steger zu tun. Leider war das Glück auch diesmal nicht auf der Seite des SK 07. Eric Steger schaffte im Endspiel den entscheidenden Bauerndurchbruch und sicherte dem SK Schwandorf den Mannschaftssieg mit 4,5 zu 3,5 Punkten.

Nach dieser weiteren Niederlage bleibt die zweite Mannschaft des SK 07 auf dem vorletzten Tabellenplatz in akuter Abstiegsgefahr.

   

 

Schachklub Weiden weiter in Abstiegsgefahr

 

Am Sonntag, dem 21.01.2018, kam es in Weiden zu einem so genannten Vier-Punkte-Spiel. Beim SK Weiden 07 gastierte in der Regionalliga Nordost mit dem SK Herzogenaurach 2 ein ebenfalls vom Abstieg bedrohter Verein. Auch die Herzogenauracher waren sich der Situation bewusst und traten mit ihrer theoretisch besten Besetzung an.

Beide Vereine begannen vorsichtig. Am ersten Brett trennten sich der Weidner Fide-Meister Mladen Dvornic und Stefan Sattler mit einem Remis. Stefan Sattler mit den weißen Steinen hatte sich gegen den stärken einzuschätzenden Fide-Meister gut verteidigt, ein Achtungserfolg für die Gäste.  

Am achten Brett gelang dem SK Weiden ein Sieg. Dr. Martin Hofmann spielte einen starken Angriff, sein Vorpostenspringer beherrschte die Stellung von Reinhard Walther und das Matt ließ nicht lange auf sich warten.

Die Freude währte allerding nicht lange. Am dritten Brett kam Alexander Nöckler in eine schwierige Situation. Bagrat Ter-Akopyan konnte mit seinem Turm in die siebte Reihe eindringen und erzielte spielentscheidenden Vorteil. Die Gäste glichen aus.

Auch am zweiten Brett lief es schlecht für den SK 07. Rudolf Hlavac hatte gegen Helmar Bock zwar ein gut stehendes Läuferendspiel erreicht, überzog aber seine Stellung und verlor. Die Gäste gingen mit einem Punkt in Führung.

Das fünfte Brett sah keinen Sieger. Gerd Birner und Martin Glitz gaben ihre ausgeglichene Stellung remis.

Die nächste Entscheidung fiel am siebten Brett. Christoph Sanner war hier gegen Timm Eichstädt in eine unklare Stellung geraten, riskierte es aber auf Angriff zu spielen. Mit einem Bauernopfer zwang er einen der gegnerischen Türme in eine unangenehme Fesselung und gewann entscheidendes Material. Sein anschließender Mattangriff war sehenswert. Der SK 07 hatte zum 3:3 ausgeglichen.

Leider hatte Mannschaftsführer Josef Schlaffer am sechsten Brett gegen Alexander Steinmüller in guter Stellung die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) verloren. Mit Springer und Freibauern kämpfte er verbissen gegen die Niederlage. Als der Herzogenauracher jedoch einem von Turm unterstützten Freibauern durchbrachte, ging auch diese Partie verloren.

Die Gäste hatten damit den vierten Punkt erreicht und das Mannschaftsremis sicher.

In der letzten noch laufenden Partie am vierten Brett zwischen Grigorij Moroz und Csaba Seregelyes war damit ein Sieg für den SK 07 nötig, um noch einen Punkt zu retten. Der Weidner bemühte sich nach allen Kräften, musste aber, aufgrund der verschachtelten Stellung,  schließlich das Remis akzeptieren. Der SK Herzogenaurach 2 nahm somit die wichtigen Punkte im Abstiegskampf mit nach Franken.

Der Weg zum Klassenerhalt wir für den SK 07 damit noch schwieriger.

 

Bezirksliga Nord

Wie in der Regionalliga Nordost die erste Mannschaft, befindet sich die zweite Mannschaft des SK 07 in der Bezirksliga Nord ebenfalls im Abstiegskampf. Beim Heimspiel gegen den SC Cham sollte ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt erfolgen. Die zweite startete mit bester Besetzung.

Der Auftakt des Mannschaftskampfes misslang aber völlig.

Am ersten Brett musste sich Routinier Ernst Fischer dem Chamer Michael Urizki geschlagen geben. Der SK 07-Spieler hatte einen versteckten Zwischenzug übersehen und war in eine verlorene Stellung geraten.

Auch am vierten Brett lief es schlecht. Isjaslaw Stein verlor gegen Heinrich Middendorf eine Figur und damit die Partie. Die Chamer führten überraschend mit 2:0. Der SK 07 ging nun aber zur Aufholjagd über.

Am achten Brett gewann Kurt Vogel gegen Lucius Sahm zwei Bauern und verwertete seinen Vorteil sicher. Ihm gleich tat es Karina Hofmann am siebten Brett. Bei starkem Zentrum nahm sie Josef Weber ebenfalls zwei Bauern ab, worauf dieser die Segel strich. Der SK 07 hatte zum 2:2 ausgeglichen.

Nun ging es hin und her. Niemand konnte sagen, welche der beiden Mannschaften letztlich die Oberhand gewinnen würde.

Die nächste Entscheidung fiel zu Gunsten des SK 07. Am sechsten Brett gelang es Andreas Kaltschmidt die Dame seines Gegners Heribert Auchtor mit einem Turm zu erbeuten, der Chamer gab die Partie auf.

Genau andersherum verlief es am dritten Brett. Hier musste Raimund Kampe seine Dame Alexander Gocacenko überlassen, somit war wieder mit 3:3 der Gleichstand erreicht.

Die beiden letzten laufenden Partien an den Brettern zwei und fünf mussten den Ausschlag geben. Am Brett zwei rangen Johann Schmidt und Franz Fischer, am Brett fünf Rainer Poß und Andreas Dudzik um den Sieg.

Aber, so sehr sich die Kontrahenten auch bemühten, klare Vorteile konnte niemand erzielen. Erst gab Rainer Poß und anschließend auch Johann Schmidt die ausgeglichene Stellung remis.

Der Endstand von 4:4 war zwar leistungsgerecht, dürfte aber den Chamern erheblich mehr helfen als den SK 07 der auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit nur einem Punkt Vorsprung vom dem SC Haselmühl, verbleibt.