Der Schachklub Weiden 1907 e.V. spielte am Donnerstag, dem 03. Oktober 2019, zum 24. Mal den
Albert-Jocham-Pokal aus.

Das Turnier war gut besucht. Josef Wiesend, der Vorsitzende des SK 07, konnte 14 Spieler und im
weiteren Verlauf die beiden Ehrenmitglieder, Ernst Fischer und Eduard Lotter, als Gäste begrüßen.
Vor dem Start der ersten Runde erinnerte der Vorsitzende des SK 07 kurz an den Namensgeber des
Turniers, Albert Jocham, der viele Jahre die Schachabteilung des TSV-Detag Weiden geführt hatte
und übergab dann an Kurt Vogel, der das Turnier - computergestützt - leitete.

Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System mit je 15 Minuten Bedenkzeit.
Bereits in den ersten Runden waren die Partien hart umkämpft und es gab Überraschungen:
So verlor der Vorjahressieger Rudolf Hlavac, in der ersten Runde gegen Arthur Scheck und Josef
Kanewski kam gegen Winfried Gradl nicht über ein Remis hinaus.


In der zweiten Runde remisierten Rudolf Hlavac und Josef Kaneswki und in der dritten Runde erkämpfte sich der Jugendliche Oliver Nemcsok einen halben Punkt gegen Alexander Nöckler.

In der vierten Runde gewannen die Favoriten. Alexander Nöckler setzte sich mit einem Sieg gegen
Winfried Gradl an die Spitze des Feldes, aber auch Josef Kanewski und Rudolf Hlavac machten
gegen Martin Angerer und Johann Schmidt wieder Boden gut. Auch Christoph Sanner hatte sich in
der Spitzengruppe etabliert.

Das Spitzenspiel der fünften Runde Josef Kanewski gegen Alexander Nöckler entschied der Seriensieger Josef Kanewski für sich. Auch Christoph Sannner kam mit seinem Sieg gegen Rudolf Hlavac weiter voran.


In der sechsten Runde gab Josef Kanewski überraschend einen halben Punkt gegen Grigorij Moroz
ab, während Alexander Nöckler das Spitzenspiel gegen Christoph Sanner gewann.

Der Pokalkampf war damit so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Vor der siebten und letzten
Runde lagen Josef Kanewski und Alexander Nöckerl mit je 4,5 Punkten vorne und falls die Favoriten patzen sollten, hatten auch noch andere Spieler gute Chancen.

Alexander Nöckler hatte es mit Raimund Kampe zu tun, während sich Josef Kanewski mit Christoph Sanner auseinandersetzen musste.

Christoph Sanner erwies sich dabei als Zünglein an der Waage. In einer spannenden Partie konnte
er sich gegen Josef Kanewski durchsetzen. Alexander Nöckler hielt seine Nerven in Zaum und gewann sicher gegen Raimund Kampe. Damit war die Entscheidung zu seinen Gunsten gefallen. Dauersieger Josef Kanewski musste sich wie im Vorjahr wieder mit dem zweiten Platz begnügen.

Mit einem Sieg gegen Oliver Nemcsok sicherte sich Winfried Gradl den dritten Platz.

Nach sieben Runden ergab sich folgender Endstand:

Platz Name Punkte Buchholz
1. Alexander Nöckler  
2. Josef Kanewski 30
3. Winfried Gradl 28
4. Christoph Sanner 26½
5. Rudolf Hlavac 24
6. Grigorij Moroz 4 26
7. Raimund Kampe 4 21
8. Johann Schmidt 4 20

vor weiteren sechs Spielern.


Die Jugendwertung gewann Oliver Nemcsok mit drei Punkten.
Der Vereinsvorsitzende bedankte er sich anschließend beim Turnierleiter mit einem kleinen Präsent.
Allen Spielern sprach für den fairen und spannenden Turnierverlauf seine Anerkennung aus.
Anschließend überreichte er den Albert-Jocham-Pokal 2019 an Alexander Nöckler.
Die übrigen Teilnehmer erhielten Sachpreise.


Mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus endete die gelungene Veranstaltung.

Schachklub Weiden

erreicht seine Saisonziele

 

Oberpfalzliga

Der letzte Spieltag der Schachligen, Sonntag, der 07.04.2019, hatte es in sich. Durch die Konstellation in den oberen Spielklassen waren in der Oberpfalzliga noch fünf Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt. Unter ihnen befand sich auch die 1. Mannschaft des SK Weiden 07. Bei der starken Spielgemeinschaft Saal-Riedenburg musste deshalb mindestens ein Remis erzielt werden, um den Klassenerhalt zu sichern.  

Die Weidner gingen vorsichtig aber hoch konzentriert in die Partien und erwischten einen guten Start. Am achten Brett erreichte Raimund Kampe gegen Thomas Reither schon bald eine gute Stellung, gewann einen Bauern und baute seinen Vorteil ständig aus, so dass der SG-Spieler bald aufgab.

Am zweiten Brett zwischen Rudolf Hlavac und Miroslav Palek wurde nach Generalabtausch der Punkt geteilt und auch Gerd Birner und Katerina Palkova im dritten Brett gaben ihre ausgeglichene Stellung bald remis.

Der SK 07 führte weiter mit einem Punkt Vorsprung.

Am fünften Brett gelang dann Alexander Nöckler mit sehenswerter Kombination gegen Wilhelm Weigert ein Figurengewinn. Der SK-Spieler ließ danach nichts mehr anbrennen und verwertete seinen Vorteil sicher.

Der Mannschaftskampf war damit aber noch nicht gewonnen. Am vierten Brett geriet Grigorij Moroz gegen Routinier Reinhard Blodig in eine passive Stellung, die er auf Dauer nicht halten konnte. Die Gastgeber verkürzten.

Die Spitzenpaarung am ersten Brett, zwischen Fide-Meister Mladen Dvornic und den bärenstarken Raul Schmidt, endete mit einem leistungsgerechten unentschieden. In einem Damengambit konnte keine der Parteien einen Vorteil erzielen, so dass das Remis unvermeidlich war.

Für den Siegpunkt des SK 07 sorgte Mannschaftsführer Josef Schlaffer am siebten Brett. Mit genauem Spiel konnte er Moritz Hauer einen entscheidenden Bauern abknöpfen und was noch wichtiger war, starke Freibauern bilden. Angesichts des Vormarsches der Dame-Aspiranten strich der Riedenburger bald die Segel. Der SK 07 hatte damit 4,5 Punkte erreicht und den Klassenerhalt sicher.

Der Endstand vom 3:5 für die Gäste resultiert das der Begegnung am sechsten Brett. Dort konnte Christoph Sanner in schwieriger Stellung mit viel Geschick seinen Gegner Bernd Rosacker ein Remis abringen.

Wie wichtig dieser Sieg war zeigen die restlichen Ergebnisse der Liga. Überraschend gewann die SG Post/Süd Regensburg II ihr Spiel gegen die Regensburger Turnerschaft und hätte damit den SK 07 bei einer Niederlage noch abgefangen.

Mit dem guten fünften Platz in der Oberpfalzliga kann der SK 07 durchaus zufrieden sein.

 

Kreisliga I Nord

In dieser Liga stand die 2. Mannschaft des SK 07 bereits als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga fest. Trotzdem wollte man das letzte Heimspiel der Saison gegen die DJK Amberg II auch noch gewinnen.

Der Mannschaftskampf begann verhalten. Am fünften Brett gaben Stefan Dziallas und Christopher Klinkhammer ihre ausgeglichene Stellung bald remis und teilten damit den Punkt.

Am ersten Brett schaffte der SK 07 dann die Führung. Johann Schmidt gewann mit schöner Kombination eine Figur von Anatoli Vinogradov, worauf dieser bald aufgab.

Dann wurde es noch einmal spannend. Am dritten Brett missglückte der Königsangriff von Andreas Kaltschmidt. Lukas Paßler hatte sich gut verteidigt und zeigte, dass das Materialopfer des Weidners nicht gerechtfertigt war. Die Amberger glichen aus.

Am sechsten Brett brachte Johannes Denz den SK 07 wieder nach vorne. Er gewann die Dame von Nicolas Fritsch, was diesem jede Freude am Weiterspielen vergällte.

Den Siegtreffer für die Weidner erzielte Routinier Eduard Lotter am vierten Brett. Sein Bauerndurchbruch im Endspiel gegen Stephan Forster brachte das 3,5 zu 1,5 für die Gastgeber.

Bei diesem Spielstand gaben Mannschaftsführer Rainer Poß und Jürgen Zeitler ihre ausgeglichene Stellung am zweiten Brett remis.

Mit dem 4:2 gegen die DJK Amberg blieb die zweite Mannschaft in dieser Saison ungeschlagen und sicherte sich mit drei Punkten Vorsprung vor den SC Hirschau verdient die Meisterschaft.

Schachklub Weiden

Leistungsgerechtes Remis gegen SC Bavaria Regensburg II

 

Am Sonntag, dem 24.03.2019, hatte der SK 07 zum Spiel in der Oberpfalzliga die zweite Mannschaft des SC Bavaria Regensburg zu Gast. Ziel des Kampfes gegen den Tabellennachbarn war es, den Klassenerhalt für die Weidner perfekt zu machen.

Am Anfang schien dieser Plan aufzugehen. Am siebten Brett konnte Mannschaftsführer Josef Schlaffer nach Generalabtausch gegen Thomas Jobst sicher remisieren.

Christoph Sanner am sechsten Brett spielte einen sehenswerten Angriff gegen die Königsstellung von Dr. Martin Brüll und gewann sicher.

Auch am zweiten Brett neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Gastgeber. Rudolf Hlavac hatte gegen Wolfgang Bunk kleine Vorteile angehäuft, die er im Endspiel zum vollen Punkt ummünzen konnte.

Der SK 07 führte nach drei entschiedenen Partien mit zwei Punkten Vorsprung.

Am fünften Brett konnten die Regensburger dann verkürzen. Alexander Nöckler geriet in einen Königsangriff von Pierre Tassell und musste in hoffnungsloser Lage die Segel streichen.

Den alten Abstand stellte Fide-Meister Mladen Dvornic am ersten Brett wieder her. Mit taktischer Finesse gewann er von Stephan Schmahl einen Bauern, den er im Endspiel technisch sauber verwertete.

Beim Stande von 3,5 : 1,5 für den SK 07 sah alles nach einem Erfolg für die Heimmannschaft aus, zumal an den drei verbliebenen Brettern die Zeichen auf Remis standen. Doch es kam anders.

Am achten Brett kam Ernst Fischer im Endspiel gegen Werner Paskuy in eine schwierige Stellung und musste nach Materialverlust aufgeben.

Grigorij Moroz gab gegen Reiner Born am vierten Brett seine gute Stellung ebenfalls aus der Hand. In Zeitnot unterliefen ihm einige Ungenauigkeiten, die der Regensburger zum Sieg ausnutzen konnte.

Völlig überraschend stand es damit 3,5 : 3,5.

Nun musste die letzte noch laufende Partie am dritten Brett entscheiden. Hier hatte Gerd Birner gegen Elias Brüll eine schwierige Stellung erreicht, die nur mit großem Risiko auf Gewinn gespielt werden konnte. Deshalb entschied sich der SK-Spieler in ein sicheres Endspiel mit Läufern ungleicher Farbe einzulenken, das auch bald danach mit der Punkteteilung endete.

So richtig hilft das 4:4 allerdings keiner der beiden Mannschaften weiter.

Da aus der Regionalliga Nordost die Abstiege des SC Windischeschenbach und des SK Kelheim II in die Oberpfalzliga drohen und danach drei Mannschaften in die Bezirksligen absteigen müssten, sind sowohl der SK 07 als auch die Regensburger noch nicht gesichert.

Die Abstiegsentscheidung ist auf den letzten Spieltag verschoben. Der SK 07 hat es am 07.04.2019 auswärts mit der SG Saal-Riedenburg zu tun, einem Gegner, den man nicht unterschätzen sollte.

Schachklub Weiden

Zweite Mannschaft ist vorzeitig Meister in der Kreisliga I Nord

 

Am Sonntag, dem 31.03.2019, reiste die zweite Mannschaft des SK 07 zu den Schachfreunden aus Roding. Die zweite Mannschaft der Rodinger war zwar Tabellenletzter, doch der SK 07 konnte sich bereits in diesem Spiel die Meisterschaft in der Kreisliga I Nord sichern. Deshalb nahmen die Weidner das Spiel sehr ernst und starteten mit der bestmöglichen Aufstellung.

Der SK 07 kam gut ins Spiel. Am wenigsten Schwierigkeiten hatte Johannes Denz am sechsten Brett. Schon bald konnte er Jonas Jakesch eine ganze Figur abnehmen und – nach weiteren Materialverlusten – gab der Rodinger auf.

Am dritten Brett gelang Andreas Kaltschmidt gegen Alfons Zierl eine schöne Kombination die zwei Figuren gewann. Auch hier verlor der SF-Spieler sofort die Lust am Weiterspielen.

Der SK 07 führte mit 2:0 Punkten.

Am vierten Brett zwischen Josef Wiesend und Lorenz Schwarzfischer war nach Figuren- abtausch eine ruhige Stellung entstanden. Der Rodinger bot, trotz des Rückstandes, daher die Punkteteilung an. Nach kurzer Prüfung der Stellungen der noch laufenden Partien stimmte der Mannschaftsführer der Weidner dem Remis zu.

Für den Siegpunkt sorgte Stefan Dziallas am fünften Brett. In schwieriger Stellung wurde er dabei von seinem Gegner, Willi Reisinger, tatkräftig unterstützt. Der Rodinger stellte einen ganzen Turm ein und gab bald danach auf.

Auch am ersten Brett neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Weidner. Johann Schmidt nahm Jürgen Schwarzfischer einen wichtigen Bauern ab, baute weiter Druck auf und gewann schließlich noch eine Figur. Der SF-Spieler gab auf.

Für den Endstand sorgte Raimund Kampe am zweiten Brett. Mit schöner Kombination hatte er zunächst die Qualität (Unterschied zwischen Turm und leichter Figur) gewonnen. Bernhard Schwarzfischer hatte aber noch Gegenspiel. Raimund Kampe musste auf noch vorhandene Mattmöglichkeiten seines Gegners achten. Gekonnt umschiffte er jedoch diese Klippen und gewann mit sehenswertem Mattangriff.

Mit dem 5,5:0,5 stellte der SK 07 die Meisterschaft in der Kreisliga Nord I schon am vorletzten Spieltag sicher und darf sich im nächsten Jahr auf die Partien in der Bezirksliga Nord freuen.

Schachklub Weiden

Zweite Mannschaft in der Kreisliga I Nord auf Meisterkurs

 

Am Sonntag, dem 10.03.2019, kam es  in der Kreisliga I Nord zu einem echten Spitzenspiel. Mit dem Tabellenzweiten, den SC Hirschau, mit nur einem Punkt Rückstand auf die Weidener, trat der direkte Rivale um den Titel an. Der SK 07 hatte aufgrund der Wichtigkeit dieses Spiels seine beste Besetzung aufgeboten.

Der Wettkampf begann furios. Am vierten Brett lieferten sich Andreas Kaltschmidt und Tobias Kumeth einen taktischen Schlagabtausch mit Figurenopfern auf beiden Seiten. Den letzten Fehler machte allerdings der Hirschauer, Andreas Kaltschmidt konnte noch vor dem 20. Zug mattsetzen.

Danach einigten sich am sechsten Brett Stefan Dziallas und Pablo Merel bei ausgeglichener Stellung auf ein Remis.

Am fünften Brett gewann Kurt Vogel einen Läufer seines Gegners, Alfons Apfelbacher. Da der Hirschauer keinerlei Kompensation für die Figur hatte, gab er bald auf. Damit befand sich der SK 07 mit zwei vollen Punkten Vorsprung bereits auf der Siegerstraße.

Bei unklarer Stellung nahm Raimund Kampe deshalb das Remisangebot von Paul Hammer an und stellte das 3:1 und damit bereits das Mannschaftsremis sicher

Für den Sieg sorgte Ernst Fischer am ersten Brett. Er hatte gegen Hans Graf einen Bauern gewonnen und die bessere Stellung. Die Remisbreite war jedoch noch nicht überschritten, so dass der halbe Punkt schließlich zum Gewinn des Spitzenspiels ausreichte.

Der Endstand von 4:2 für den SK 07 resultierte aus dem Remis am zweiten Brett. Johann Schmidt und Sebastian Piehler hatten eine Stellung erreicht, in der jeder Gewinnversuch zu Nachteilen für den Siegeshungrigen geführt hätte. Logische Folge war das Remis durch Zugwiederholung.

Mit diesem Sieg hat die 2. des SK 07 einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksliga Nord getan.

Da die Verfolger, der SC Hirschau und der SC Haselmühl, zwei Spieltage vor Saisonschluss, drei Punkte Rückstand haben, kann mit einem Sieg beim Tabellenletzten, dem SF Roding II, bereits am nächsten Spieltag, dem 31.03.2019, der Sack zugemacht werden.